Sonntag, 30. November 2014

Adventkalender - Stille Nacht



Obwohl ich kein Verfechter von "besinnlichen Weihnachten" bin, habe ich diverse Versionen des Weihnachts-Klassikers als Online-Adventkalender dieses Jahr gewählt. Warum? Lange habe ich gebraucht, bis ich den Wert dieses Liedes erkannte. Es ist schlicht und ergreifend wunderschön und ein Weihnachtslied, das man tatsächlich überall auf der Welt kennt. Und das wirklich besondere: es kommt aus Österreich!


"Stille Nacht, heilige Nacht gilt als das bekannteste Weihnachtslied der Welt. Es ist in Österreich, wo es komponiert wurde, als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums zum Immateriellen Kulturerbe erklärt worden."  (c) Wikipedia


Joseph Mohr verfasste Anfang des 19.Jhdts den Text zu Stille Nacht. Franz Xaver Gruber komponierte kurz vor Weihnachten 2 Jahre später das Lied. Am 24. Dezember 1818 wurde "Stille Nacht" das erste Mal von beiden in der St. Nikolais Kirche in Oberndorf bei Salzburg gesungen. Von da trat es seinen Siegeszug um die Welt an.


01.12.2014 - Amy Grant

02.12.2014 - Dresdner Kreuzchor
03.12.2014 - Josh Groban
04.12.2014 - Gregorian
05.12.2014 - The Temptations
06.12.2014 - Nana Mouskouri
07.12.2014 - Pentatonix
08.12.2014 - Kelly Clarkson, Trisha Yearwood, Reba McEntire
09.12.2014 - Deo Cantemus
10.12.2014 - Celtic Woman
11.12.2014 - Heintje
12.12.2014 - Nina Hagen
13.12.2014 - Enya
14.12.2014 - Peter Alexander
15.12.2014 - Sinead O'Connor
16.12.2014 - Susan Boyle
17.12.2014 - Engelsgleich
18.12.2014 - Kelly Family & Friends
19.12.2014 - Domingo, Carreras, Natalie Cole
20.12.2014 - Andre Rieu
21.12.2014 - Mariah Carey
22.12.2014 - Udo Jürgens
23.12.2014 - Bing Crosby
24.12.2014 - Wiener Sängerknaben

Und hier der gesamte Text zum Nachsingen.

Samstag, 29. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour7

K&K Weihnachtsmarkt

Der K&K Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz liegt gleich neben der Hofburg am - wie der Name schon sagt - Michaelerplatz und besteht aus gefühlten fünf Ständen. Er ist in Weiß gehalten und das einzige, das an Weihnachten erinnert, ist der Fakt, dass er zur Adventzeit geöffnet hat, die (sehr rare) Beleuchtung und der Punsch. Die Stände haben - ähnlich dem kleinen Markt am Stephansplatz - alle dasselbe Aussehen und die gleiche Beschriftung. Was ich grundsätzlich sehr nett finde, aber hier trägt es leider nur zur allgemeinen Langeweile bei. Es gibt auch eigentlich gar nichts zu Besichtigen, hauptsächlich Essen und Getränke (irgendwas mit Sisi, Veilchen und Gugelhupf), die Original Wiener Schneekugeln und Hüte. Man könnte mehr daraus machen, ohne ihn dabei sehr viel größer werden zu lassen. Schade und etwas unnötig. Eher ein After Work-Punsch-Treff, schätz ich, für die Anwälte und Schicki-Mickis der Gegend.

Adventzauber am Rathausplatz

*Der* Christkindlmarkt in Wien. Ja, kitschig. Ja, überfüllt. Ja, laut. Dennoch mag ich ihn. Warum: weil der Park nie so hübsch aussieht, wie zu Weihnachten. 

Er ist so hübsch. So hübsch. Ich wünschte, ich könnte meinen Garten so schmücken...
Auch, wenn alle darüber meckern, wenn wir ehrlich sind: er ist einfach hübsch. Alles so schön beleuchtet, so bunt, so glitzerig.
Der Markt bietet alles. Von allerlei zu essen und trinken (die Pünscher sind halt nicht so aufregend, aber die gefüllten Erdäpfel sind gut) über Spielzeug-Ramsch, unnötigem Kleinzeug, Schals und Hüten bis hin zu (Weihnachts)Schmuck und Stofftieren. Im Rathaus selber gibt es täglich Kinderbacken. Also backen für Kinder... und basteln für Kinder und (leider) alles nur für Kinder. Aber man kann sein Kind immerhin für ein paar Stunden loswerden... äh... in bewachten Händen wissen, wenn man Einkäufe erledigen will. 
Im Park gibt es das Wolkenpostamt, wo man seine Wünsche ans Christkind aufgeben kann. Direkt vor dem Rathaus steht der Weihnachtsbaum, davor eine Krippe (hier gibt es auch hin und wieder Gesänge) und rundum der Markt. Am Ring ist ein riesiger Adventkranz aufgestellt und die Promenade am Ring ist mit Schmetterlings-Engeln geschmückt.
Im Park selbst ist der wohl berühmteste, der Herzerlbaum. Es gibt aber auch einen Baum, der voller Geigen hängt, einen Cupcakes-Baum, einen Candy-Stick-Baum, einen mit Geschenkpackerl und Mistelzweigen und einen Bärli-Baum :-)

Ich geb's zu. Ich mag ihn gerne. Und ich gehe ihn jedes Jahr besuchen. Pflichtprogramm. Photographer's Paradise.

Weihnachtsmarkttouren - Tour6

Weihnachtsdorf Maria-Theresien-Platz

Wie schon in Tour5 beschrieben, gehört der Weihnachtsmarkt am Maria-Theresien-Platz auch zu den Weihnachtsdörfern. Das ist mein absoluter Favorit bei den Christkindlmärkten in Wien. Wahrscheinlich, weil ich ihn einmal im Schnee erlebt habe und der Markt, obwohl mitten in der Stadt und voller Menschen, dabei eine wunderschöne Ruhe ausstrahlte.

Er liegt zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum, der Landesgerichtsstraße bis zum Ring. In der Mitte wacht Maria Theresia über den Trubel zu ihren Füßen. Es gibt verschiedene Pünsche, Glühweine, Crepes (ich empfehle Beeren-Nutella - damit kann man das Service-Personal in die Verzweiflung treiben ;-) ) und schönes Allerlei. Nicht so "exquisit" wie beim Belvedere z.B., auch nicht so "handwerklich" wie am Karlsplatz (ein Markt, den ich gar nicht mag, btw, weil furchtbar langweilig), aber auch nicht so kitschig wie am Rathausplatz. Eine angenehme Mischung eben.

Winter im MQ

Meines Erachtens gar kein Weihnachtsmarkt. Wie denn auch, es gibt keine Aussteller, nur Getränke. Dennoch wird er meist in einem Atemzug mit allen anderen (tatsächlichen!) Weihnachtsmärkten in Wien genannt. Also soll er auch hier erwähnt werden: fad.

Freitag, 28. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour5

Weihnachtsdorf Belvedere

Wir kommen zu einem meiner Lieblingsmärkte: Das Weihnachtsdorf beim Schloss Belvedere.
Zu den Weihnachtsdörfern gehören auch das Alte AKH (mag ich persönlich nicht so gerne), der Maria-Theresien-Platz (mein absoluter Favorit) und Schloss Hof (zu dem ich es bis dato immer noch nicht geschafft habe).

Was ich mag an diesem Markt: die Kulisse ist großartig: Es "schwimmen" Sterne im Teich vor dem Schloss, dahinter stehen die beleuchteten Stände und hinter all dem thront das Schloss Belvedere. Außerdem bieten die Stände wirklich schöne Dinge an. Venezianische Masken, Christbaum- und Weihnachtsschmuck aus diversen Materialien, Christbaumkugeln, Diverses aus Glas oder Holz,.. nicht kitschig, gute, süße Schnabulierereien.

Es ist eine Bühne dort, wo fast täglich jemand auftritt. Von Andy Lee Lang bis hin zu Gospelsängern. Zu diesen Zeiten ist der Markt auch ziemlich überfüllt, aber danach wird es angenehm.
Wahrscheinlich gefällt er mir so gut, weil er ein so schönes Foto-Motiv abgibt. Mit Schnee muss das großartig sein...

Fotos von diversen Weihnachtsmärkten.

Donnerstag, 27. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour4

Weihnachtsmarkt Am Hof und Altwiener Christkindlmarkt

Im 1. Bezirk in Wien Am Hof liegt der Radio Wien Weihnachtsmarkt. Er liegt gleich in der Nähe zu einem weiteren, dem Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung.
Ich mag sie beide sehr gerne, weil in der Innenstadt, relativ übersichtlich und - im Gegensatz zum Christkindlmarkt am Rathausplatz - so gut wie kein Ramsch. Allerdings hat der Markt am Hof, für meinen Geschmack, viel zu viele kulinarische Stände. Gute Dinge, keine Frage, aber eigentlich ist es ein Fress-Markt :-) Dafür sind dort auch die besten Getränke zu finden. Punsch- und Glühwein-Variationen zum Abwinken und auch sonst viele Heißgetränke. Will man sich 
also auf ein paar Pünscher treffen, plaudern, andere Leute kennen lernen (auf keinem anderen Markt wird man so oft angesprochen, wie dort), dann ist man Am Hof bestens bedient. Im Hintergrund läuft Radio Wien.

Um sich dann wieder etwas weihnachtlicher zu fühlen, schlendert man am besten rüber zur Freyung, um die Schönheiten des Altwiener Christkindlmarktes zu bewundern. Wie der Ostermarkt, hat dieser wirklich schöne Dinge zu bieten. Keine Massenanfertigungen (zumindest wirkt es so), keinen Ramsch, er ist schön hergerichtet, es laufen im Hintergrund "besinnliche" Weihnachtslieder, ... einfach ein sehr lieber, kleiner, hübscher Markt.

Hat man also einen außergewöhnlichen Punsch Am Hof geschlabbert, eine Kleinigkeit auf der Freyung schnabuliert, dann wandert man durch die schön beleuchtete City und genießt das weihnachtliche Flair.

Ist man nicht zu spät unterwegs, kann man auch noch beim Weihnachtsmarkt am Stephansplatz vorbei hupfen. Sehr klein, dafür bekommt man Dinge, wie die original Wiener Schneekugeln und er ist gleich neben dem Stephansdom.

Fotos von diversen Weihnachtsmärkten.


Mittwoch, 26. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour3

Mittelalterlicher Adventmarkt Burg Kreuzenstein

War leider nur ein Wochenende lang von FR bis SO. Der Adventmarkt fand das erste Mal statt und laut Kritiken (ich selber hab's nicht hin geschafft), war er sehr schön, da alle das Ambiente der Burg Kreuzenstein großartig fanden (offensichtlich kennen Wiener die Burg nicht), das Mittelalterliche des Marktes ebenfalls gut fanden, aber es war manchen zu wenig adventlich. Da es nieselte und neblig war, dürfte die Burg noch ihr Übriges dazu getan und einen schaurig schönen Eindruck vermittelt haben.

Lob und Kritik:
  • zu wenige Parkplätze: als ich hin kam, durfte man nicht mehr rauf fahren, musste in Leobendorf suchen und rauf gehen. 
  • wegen Überfüllung geschlossen: ich bin nicht mehr ganz hinauf gegangen, da man mir dreimal auf dem Weg dorthin berichtete, man ließe die Interessenten nur noch in 10-er-Gruppen hinein, weil einfach zu viele Menschen dort wären. Also hab ich's ganz gelassen. In einer Schlange, die angeblich sehr lang war, wollte ich nicht warten.
  • [Nachgelesen] zu viel Mittelalter, zu wenig Advent: Geschmackssache. Kann ich leider nicht beurteilen. 
  • [Nachgelesen] schöner Mittelaltermarkt

Montag, 24. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour2

Kellergassenadvent

Man hat mir einen Kellergassenadvent ein paar Dörfer von mir empfohlen. Zum Zeitpunkt der Empfehlung war er noch ca 4Std offen. So spontan, wie ich nun mal bin *hüstel*, hab ich mich zusammen gepackt und bin hin gefahren. War auch nicht schwer zu finden. Einfach in die Gasse, in der die meisten Autos stehen. Ein Schild gab's auch, das hab ich allerdings erst auf der Rückfahrt gesehen...
Sieht wirklich süß aus. So ziemlich die ganze Kellergasse entlang, sind viele (nicht alle) der Keller geschmückt und offen. Es gibt Punsch, Glühwein, Kleinigkeiten zu essen (u.a. Käselangos, das wie eine Mischung aus Fladenbrot und Langos schmeckt, aber nicht so schnell kalt wird - eigentlich besser) und in anderen Kellern bieten die Besitzer/Pächter/Mieter einiges zum Kauf an. Von weihnachtlichen Dingen bis hin zu Wein oder Schmuck. Aber keinen grauslichen Kitsch. 

Kellergassen - die Dörfer ohne Rauchfänge - sind ja grundsätzlich oft sehr goldig und pittoresk anzusehen. In der Nacht, wenn vereinzelte Straßenlaternen leuchten und einige der Keller zusätzlich beleuchtet sind, sind sie nochmal so hübsch. Und, abgesehen von einem wirklich kitschigen Fleck, waren die meisten in diesem Adventmarkt auch sehr nett geschmückt. Einfach mal was ganz anderes. Schade, dass dieser Kellergassenadvent nur eine Wochenende dauerte und ich zu spät davon erfuhr. Für's nächste Jahr weiß ich es.

Hier kann man in weiteren Kellergassen nach Adventmärkten stöbern.

Fotos von diversen Weihnachtsmärkten.


Sonntag, 16. November 2014

Weihnachtsmarkttouren - Tour1

Am SA, 14.11.2014 haben die ersten Weihnachtsmärkte aufgesperrt. 

Eigentlich wollte ich zur Eröffnung und Illumination des Weihnachtsbaumes am Christkindlmarkt Rathausplatz, aber die Faulheit und das Wetter haben mich dagegen entscheiden lassen. Um jedoch nicht ganz untätig herum zu sitzen, habe ich mich Abends doch noch aufgerafft, die Kamera geladen, Stativ eingepackt und auf den Weg nach Wien gemacht. Ich musste doch mein neu erworbenes Wissen über Nacht- und nächtliche Lichtaufnahmen ausprobieren.
Auf dem Weg spontan umdisponiert und beschlossen, zwei Märkte zu besuchen, die ich after work sonst nie zu Gesicht bekäme, weil sie einfach außerhalb meiner üblichen Reichweite liegen, aber von der anderen Richtung - also gestern Abend - besser zu erreichen sind. Schloss Wilhelmimenberg und Türkenschanzpark

Schloss Wilhelminenberg

Der "Weihnachtszauber" ist seitlich hinter dem Schloss aufgebaut, damit man bei einem Häferl Punsch die Aussicht auf Wien bewundern kann, die - an einem klaren Tag - sicher atemberaubend schön ist. Gestern Abend war es leider diesig und sehr windig, d.h. das Wiener Lichtermeer unter mir war nur bedingt genießbar. Aufgebaut sind nicht mehr als 10 Hütten, eher weniger, und geöffnet waren gestern nur 6 Stück. Davon locker 4 mit Essen/Trinken. Dazu kommt eine kleine Bühne, offensichtlich unter Tags die Möglichkeit Pony zu reiten (Schilder und Heu gab's, Ponies keine) und ich habe mir sagen lassen, dass wohl auch ein Eislaufplatz aufgebaut wird. Wo, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
Der ganze Markt wirkt etwas unfertig. Ich glaube, das war er auch. Eben weil noch ein paar Hütten geschlossen waren, es hängen zwar Lichterketten am Schloss, aber beleuchtet waren sie nicht. Die Holzterrasse, um die die Hütten aufgebaut sind, ist mit geschmückten Weihnachtsbäumen und Stehtischen mit Windlichtern bestückt. Für meinen Geschmack ist der Platz in der Mitte zu groß, könnte aber auch daran liegen, dass gestern gefühlte 10 Leute dort waren - der Wind hat ziemlich durch gepfiffen.
Am Lichterglanz könnte man noch ein wenig arbeiten, aber ich denke, er ist sicher mal an einem klaren Abend, ohne Wind, einen Besuch wert. Einfach der Aussicht wegen. Oder nur der Aussicht wegen. Weil sonst hat er nicht viel zu bieten.



Nachtrag: Eben hat man mir erklärt, dass die Holzterrasse der Eislaufplatz wird. Ich kann's mir nicht so recht vorstellen, weil ja die Hütten rundum stehen und der Platz an sich nicht sehr groß, eher ein Plätzchen, aber wenn es so ist, sieht es sicher interessant aus.

Türkenschanzpark

Dieser Weihnachtsmarkt liegt im Bereich des türkischen Brunnen, kurz davor, um den Brunnen und dann ist er auch schon zu Ende. Ich bilde mir ein, vor ein paar Jahren war er größer. Nun ja. Es sieht recht hübsch aus, weil ein paar Lichterketten zwischen den bunt beleuchteten Bäumen hängen. Die Beleuchtung der Bäume wechselt die Farben. Für Licht- und Glanz-Freaks wie mich, sehr schön anzusehen. 
Was es in den Hütten gibt, habe ich außer Acht gelassen, weil mir da schon recht kalt war, aber soweit ich sehen konnte, das Übliche. Und wie immer, recht viel Punsch und Essen. Dazwischen sind einige Längen beleuchtete "Unterstände" mit Stehtischen aufgebaut, in denen man eventuellem Schnee trotzen, punschen und plaudern kann. Auch hier waren nicht so viele Menschen anzutreffen, es war ja der erste Abend, aber der Markt kann bei Schneefall sehr romantisch wirken. Aus der Mitte klingen Weihnachtslieder über den Park. Sollte doch noch Schnee kommen, zahlt sich ein Besuch zu zweit für einen kurzen, romantischen Abend sicher aus. 

Fotos von diversen Weihnachtsmärkten.

Sonntag, 2. November 2014

Noch 53 Tage bis Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür!

Ja, es ist grad mal November. Herbst. Noch nicht Winter. Und es ist noch eeewig hin, bis Weihnachten. Sagt man. Und dann, Anfang/Mitte Dezember jammern alle über den Weihnachtsstress: Weihnachten sei nicht mehr, was es mal war, hätte den "eigentlichen Sinn" verloren, man sei nur noch im Stress, weil man noch so viel erledigen müsse, jeder hetzt nur noch und überhaupt und Bäh.
Darüber lass ich mich jetzt nicht weiter aus, das hab ich in einem anderen Post getan. Wer es unbedingt so sehen will, soll es so sehen. Allerdings - ich weiß, das ist eine gewagte Behauptung - man muss es nicht so weit kommen lassen...

Werft mal einen kurzen Blick auf den Kalender:



Wer Familie hat, die versorgt und beschert werden, dem bleiben im Dezember nicht so viele Tage Vorbereitungszeit übrig. In Wirklichkeit gibt es im Dezember 2014 nur zwei volle Wochen. In der ersten warten schon Krampus und Nikolaus, eine ist aufgrund eines Feiertages (Maria Empfängnis) etwas verkürzt - an deren Wochenende sich ein Ski-Ausflug oder Familientreffen anbietet (was übrigens wieder Zeit braucht) und eine Woche hat überhaupt nur noch 2 Tage bis Weihnachten. Wer will, kann natürlich alles in diese zwei Tage stecken. Es wär mir dann allerdings recht, nicht vor mir über den "Weihnachtsstress" zu klagen, den man sich selbst auferlegt hat.
Dazwischen möchte man ev. doch das eine oder andere unternehmen, auf einen Weihnachtsmarkt gehen vielleicht, Familie besuchen, Kekse backen, man hat Termine,... De facto stehen im Dezember 2014 genau 16 Werktage zur Vorbereitung zu Verfügung. Kein Wunder, dass dann jeder im Stress ist. Ich sage nicht, beginnt - so wie ich - im September mit der Vorweihnachtszeit, aber macht euch bewusst, dass, je später ihr Weihnachten in eurem Leben erlaubt, desto knapper wird die Zeit bis dahin. Dann meckert nicht.
In diesem Sinne: es sind noch 53 Tage bis Weihnachten. Genießt sie!